Der Arbeitskreis "Erwerbslosigkeit und Soziale Bürgerrechte" (ESBR) des HU-Ortsverbands Marburg wurde im November 2003 gegründet. Er tritt für die uneingeschränkte Verwirklichung des Sozialstaats-Prinzips in der Bundesrepublik Deutschland ein.

Einmal im Jahr verleiht er das "Marburger Leuchtfeuer für Soziale Bürgerrechte". Dieser Preis soll herausragende Verdienste um die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben auszeichnen.

Eine eigene kleine Linksammlung stellt interessante Internet-Verweise zu sozialpolitischen Webseiten zusammen.
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Übersicht der Rubrik ESBR

04.07.2011

Großzügig gespart


"Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not!" Bei der schwarz-gelben Bundesregierung scheint diese alte Volksweisheit nicht auf fruchtbaren Boden zu fallen. Jedenfalls wollen CDU, CSU und FDP den derzeitigen "Aufschwung" nach Medienberichten vom Sonntag (3. Juli) nutzen, um die Steuerbelastung für geringe und mittlere Einkommen zu senken.

15.06.2011

Raten Sie mal!


"Eltern haften für ihre Kinder", steht häufig an Baustellen. Wenn die Kleinen kleine Fehler begehen, dann müssen die Großen dafür blechen. Doch gibt es ganz Große, die niemals zahlen für riesige Schweinereien, mit denen sie ganze Völker in den Ruin stürzen. "Rating-Agenturen" nennt man diese Schädlinge.

22.05.2011

Banken und Bänker 2011


Die Geschichten, die das Leben schreibt, haben Vorzüge, die erfundene nicht bieten können. So saß mir in der vergangenen Woche ein Bänker aus einer Bankenstadt in Westdeutschland gegenüber, der von seiner Ehefrau seit Jahren stark gefordert wird. Nach Erörterung der Themen Scheidungsunterhalt und Zugewinn wandten wir uns dem allgemeinen Talk zu und sprachen über Rettungsschirme aus der Mitte der Gesellschaft.

08.05.2011

Sterilisierte Liberalität


Bei der Recherche über die Spitzenkandidaten der Bremer Bürgerschaftswahl stieß ich auf menschenverachtende Forderungen des Politikers Oliver Möllenstadt.

01.05.2011

Zuversicht auf eine bessere Zukunft


Mit einer fulminanten Rede hat Pit Metz am Sonntag (1. Mai) auf dem Marktplatz gut 600 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter begeistert. Der ehrenamtliche Vorsitzende des DGB-Kreises Marburg-Biedenkopf sprach dort auf einer Zwischenkundgebung anlässlich des internationalen Tags der Arbeit.

30.04.2011

Andenken an ausgezeichnete Aktivistin


Im Andenken an die langjährige Marburger DGB-Kreisvorsitzende Käte Dinnebier, die am 8. August 2010 gestorben war, hat der DGB Marburg-Biedenkopf seinen Veranstaltungsraum im Gewerkschaftshaus an der Bahnhofstraße in "Käte-Dinnebier-Saal" umbenannt. Im Beisein von Kätes Enkelin Laura und Tochter Kirsten Dinnebier erinnerte die frühere stellvertretende DGB-Bundesvorsitzende Prof. Dr. Ursula Engelen-Kefer bei einer kurzen Feierstunde an die Marburger Gewerkschafterin und Leuchtfeuer-Trägerin. Dinnebier sei nicht nur ihre langjährige Weggefährtin gewesen, sondern vor allem auch ein Vorbild.

27.04.2011

Das ist das Mindeste


Gemeinsam mit dem mittelhessischen DGB-Vorsitzenden Ernst Richter, dem Marburger DGB-Vorsitzenden Pit Metz und Julius Klausmann als neuem Vorsitzenden der Marburger DGB-Senioren sowie der DGB-Jugendsekretärin Ulrike Eifler stellte Dr. Ulf Immelt am Mittwoch (27. April) im Marburger Gewerkschaftshaus an der Bahnhofstraße das Veranstaltungsprogramm für Sonntag (1. Mai) vor. Unter dem Motto "Das ist das Mindeste" engagieren sich die Gewerkschafter am internationalen Tag der Arbeit für "Faire Löhne, gute Arbeit und Soziale Sicherheit".

20.04.2011

Freie Bildung für alle!


Den 3000. Mitstreiter wünschte Thorsten Schäfer-Gümbel der Leuchtfeuer-Preisträgerin Katja Urbatsch. Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag hielt am Dienstag (19. April) im Historischen Saal des Marburger Rathauses die Laudatio auf die Gründerin des Netzwerks "arbeiterkind.de".

19.04.2011

Bildung für alle!


Um die Preiswürdigkeit der Leistung von Katja Urbatsch zu ermessen, braucht es eine Untersuchung des Bildungssystems, auf das sich ihr Projekt "ArbeiterKind" bezieht. Ausgangspunkt ist dabei ein gesellschaftlicher Missstand. Die Durchlässigkeit der deutschen Gesellschaft für Bildungsaufstiege aus dem Migranten- und Arbeitermillieu ist beklagenswert gering.

09.03.2011

Schuldenbremse ist Täuschung


Wie entwertet man ein Grundrecht? Diese Frage beantwortet ein Flugblatt der Humanistischen Union (HU) zur geplanten Verankerung der sogenannten "Schuldenbremse" in der hessischen Landesverfassung. Darüber dürfen die Wahlberechtigten am Sonntag (27. März) abstimmen.



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